Jahresbericht_KonsumProduktion_1zu1

Nach­hal­tig­keitNach­hal­ti­ger Kon­sum und nach­hal­ti­ge Pro­duk­ti­on

Swiss Olympic verfolgt bei Beschaffung, Produktion und Partnerschaften einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Durch klare Beschaffungsgrundsätze, nachhaltige Mobilitätslösungen und eine bewusste Reduktion von Materialeinsatz und Druckerzeugnissen werden Umweltbelastungen systematisch verringert und Lebenszyklen verlängert.

Swiss Olympic orientiert sich bei der Beschaffung und Produktion am Grundsatz «nicht beschaffen, weniger beschaffen, besser beschaffen» sowie an der Verlängerung von Lebenszyklen. Ziel ist es, Ressourcen effizient einzusetzen und Umweltbelastungen entlang der Wertschöpfungskette zu reduzieren.

Im Bereich der Partnerschaften wurde der Fokus weiter auf nachhaltige Mobilitätslösungen gelegt. Gemeinsam mit Toyota wurde die Unternehmensflotte vollständig auf Elektrofahrzeuge umgestellt und gleichzeitig von zehn auf neun Fahrzeuge reduziert.

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Bei Fahrzeugmieten wird in Zusammenarbeit mit Europcar die Nutzung von Elektrofahrzeugen priorisiert. Zudem engagiert sich Swiss Olympic über den Partner SWISS im Bereich nachhaltiger Treibstofftechnologien (Sustainable Aviation Fuel, SAF), um langfristig auch Flugemissionen zu reduzieren.

Im Rahmen der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 wurde pro Person bewusst auf je zwei Oberteile und zwei Unterteile an Thermounterwäsche verzichtet, um den Materialeinsatz zu reduzieren.

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Nicht mehr benötigte Restposten der 3T-Bekleidung wurden an Mitarbeitende von Swiss Olympic weitergegeben, wobei der daraus entstandene Erlös über die Stiftung Schweizer Sporthilfe der Sportförderung zugutekam.

Auch in der Kommunikation setzt Swiss Olympic auf Ressourcenschonung. Inhalte werden nach Möglichkeit digital verbreitet, um Druckerzeugnisse zu vermeiden. Wiederkehrende Branding-Elemente wie Roll-ups oder Quick-Fix-Systeme werden möglichst langfristig genutzt und bei Bedarf angepasst anstatt neu produziert.

An­ge­pass­te Be­schaf­fungs­richt­li­ni­en für ge­druck­te Pro­duk­te

Für Beschaffungen und Produktionen gelten verbindliche Beschaffungsrichtlinien, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen. Die Beschaffungsrichtlinie «Papierprodukte» wurde Ende 2025 überarbeitet und aktualisiert. Die Anpassungen orientieren sich an den Empfehlungen und Kriterien des Bundes (Merkblatt Druckdienstleistungen, Toolbox Nachhaltige Beschaffung Schweiz: Link). Die wichtigsten Änderungen sind: Trennung der Qualitätskriterien für Druckerei und Papierprodukt, Ergänzung von Muss-Kriterien für Druckfarben sowie Soll-Kriterien für soziale Nachhaltigkeit.